Tiergeisterfrau:
Sie verkörpert die Sehnsucht einer Stadthexe. Ich fühle mich manchmal aufgrund der vielen Leute , Autos und der Schnelligkeit der Technischen Entwicklung um uns, sehr unbeholfen und hilflos. Der Wald bietet einen Fluchtpunkt, denn dort bin ich zu Hause, hier kann mir niemand etwas vormachen, dann spreche ich mit der Tiergeisterfrau und sie weist mir den Weg, gibt mir Kraft in meiner Welt.
Mondfrau:
Wenn die Mondfrau am Himmel steht grüße ich sie. Manchmal ist sie so wunderschön, das ich ehrfürchtig nach oben blicke. Viele Menschen beachten sie überhaupt nicht. Wenn sie voll und hell am Himmel steht , hat sie die meiste Kraft, die wir Hexen für uns nutzen. Dafür ehren wir sie an den Sabbaten.
Wurzelfrau:
Wenn ich Kraft brauche oder eine Frau mit der ich arbeite, dann schicke ich sie zur Wurzelfrau.
Die Wurzelfrau hilft zu wandeln und neue Kraft zu geben, selbst körperliche Beschwerden kann sie aufnehmen.
Blutfrau:
Bringe Deinen Schmerz nach außen, verstecke diese nicht! Unterdrücke sie nicht mit Tabletten! Die Gesellschaft sagt, Blut, gleich Unrein, dreckig und Du musst einfach Schmerzen haben! Ich trommele meine Schmerzen nach draußen, atme tief in meinen Bauch hinein, fühle und trommele meine Gefühle. Nie sind wir so kraftvoll , wie in dieser Zeit! Die Blutfrau kann uns helfen, uns selbst zu erkennen und unsere Schmerzen in Kraft zu verwandeln.
Elfenfrau:
Wir riefen die Elfenfrau und waren begeistert, wie wunderschön
die kleinen Lichter um uns herum tanzten. Tausende von Glühwürmchen ! Wir hatten das Gefühl, das sie mit uns spielten. Waren dankbar das wir das erleben durften!
Ahninnenhügel:
Manchmal sitze ich einfach nur da, auf dem Ahninnenhügel. Lange Zeit hatte er keinen Namen für mich. Nach einem Lammas Fest alleine dort oben sah ich drei Ahninnen nicht weit vor mir stehen, seit dem ist es der Ahninnen Hügel.
Göttin im Ton:
Wir sitzen im Kreis, fünf Frauen, um uns herum, jede menge Göttinnen. Göttinnen Bilder, Göttinnen aus Holz und Göttinnen in Büchern. Wie sieht unsere Innere Göttin aus? Gar nicht so einfach.
Ein klumpen Ton verändert sich in unseren Händen und viel später, nach reichlicher Diskussion, Frustration ( da nicht immer alles sofort gelingt) , liegen die Göttinnen vor uns. Wir lachen bei ihrem Anblick, sind stolz und fühlen uns stark, wie nach einer Geburt.
Höhlenfrau:
Ihr kann man nur im Bauch der Göttin begegnen. Tief im schwarzen dunklen. Es ist nicht einfach und ich hatte Schwierigkeiten ihr das erste mal zu begegnen. Aber schließlich begegnete ich ihr doch.
Der Kessel der Wandlung:
Wir Hexen benutzen diesen um zu räuchern aber auch um Dinge hinein zu geben.
Jeder im Rituellen Kreis gab seine Sorgen und Probleme in Form eines Kräutersäckchens in das Feuer, das im Kessel brennt. Gewandelt ging jeder aus unserem Ritual hervor.
Baumfrau:
Meine Baumfrau steht am Ahninnen Hügel, sie hilft mir, wenn ich mich anlehnen muss, spricht mit mir. Hinunter zu ihren Wurzeln zu reisen, ist ein wunderbares Erlebnis . Zu ihr sende ich auch die ein oder andere Frau, nehme sie mit zur Baumfrau.
Ahnenfrau:
Wenn ich geführt werden will, dann tanze ich den Ahninnentanz, wenn ich sie ehren will oder sie rufe…
Pan:
Du kamst zu uns, an einem Lammas Vollmond. Erst wie ein Mensch aus der völligen Dunkelheit des Waldes, dann wandeltest Du Dich zum Reh. Ganz nah zeigtest Du uns, das wir nicht alleine waren und das unser Ritual erhört wurde.
Steinfrau:
Jeder Stein hat eine Seele. Er fällt vor unsere Füße und will getragen werden, vielleicht zu uns nach Hause, vielleicht aber nur eine Stelle weiter. Steine haben so viel zu erzählen. Fühle mit geschlossenen Augen n den Stein hinein und lass Dir erzählen.
Die Hexe:
Wächterin der großen Mutter! Dir begegne ich in vielen Frauen. Viele sind ein Teil von ihr. Hexen gibt es viele und jede geht ihren ureigenen Weg, aber alle hören die Stimme der großen Mutter!
Die Rächerin:
Nicht immer ist alles nur Liebe! Manchmal muss Frau , muss Hexe, sich wehren! Wichtig ist vor lauter Ärger, sich nicht dazu verleiten zu lassen, etwas zu tun, was man bereuen würde. Wichtig ist bei allem, die volle Verantwortung zu tragen!
Sturmfrau:
Ich stelle mich ihr gerne entgegen, habe immer das Gefühl, das sie mich hört und mich streichelt. Ich liebe die Sturmfrau, die kein Mensch und kein Technisches Gerät bändigen oder kontrollieren kann. Vielleicht beneide ich sie ein bisschen um ihre Wildheit!
Wasserfrau:
Dir bin ich mit Lichtern und Blütenblättern begegnet, hast mich einfach in Dein Reich gezogen, als ich noch ein Kleinkind war. Wolltest mich nur ungern wieder loslassen und hättest mir fast mein junges Leben genommen. Aber heute vertraue ich Dir, spüre Dich gerne um mich herum.
Ich begegne Dir an Flüssen, Bächen aber besonders an meiner ganz speziellen Quelle.
Feuerfrau:
Die Feuerfrau oder auch Sonnenfrau zu huldigen, das mache ich gerne. Ich genieße ihre Liebkosungen auf meiner Haut, ihre Wärme. Ich freue mich immer, wenn sie wieder wärmer wird und verabschiede sie, damit sie wieder neu geboren werden kann.
Drachenfrau:
Sie zu spüren kosten zeit und Kraft. Manch einer ist damit geboren worden, die Drachenfrau wahrzunehmen. Ich habe das Glück. Ihre Orte finde ich und weiß, wann ich zu ihr darf und wann sie nicht gestört werden will. Tief unter der Erde schläft sie. Man sollte sie aber dennoch ehren.
Die Schicksalsgöttinnen:
Stehen vor jedem Lebensabschnitt, den wir vor uns haben. Wenn wir mit dem Schicksal hadern, dann helfen sie. Ich rufe sie zu Hilfe, wenn ich oder auch eine Frau einen neuen Lebenszyklus beginnt. Aber sie helfen auch. Als Hexe sollte man immer mit ihnen in Kontakt beleiben.
Bussardfrau:
Ich höre Deinen Schrei über mir, Du ziehst Deine Kreise und rufst mich zu Dir! Du bist meine Wächterin des Ahninnenhügels. Ich reise mit Dir in eine andere Wirklichkeit
Hekate:
Dunkle Göttin, ich bin Dir sehe nahe. Aber vielleicht auch, weil ich in Deiner zeit geboren bin. Du magst nur starke freie Frauen, also alle Hexen. Ein Ritual oder auch eine Opferung für Dich, ist immer unheimlich aber sehr kraftvoll.
Spinnschwestern:
Frauen sitzen im Kreise, werfen sich Wollfäden zu. Erst langsam und fast zaghaft, aber mit jedem roten Faden werden wir schneller und schneller. Lachen erklingt, schallendes Lachen! Immer schneller weben wir unsere Fäden, werden Schwestern, weil alle Frauen Schwestern sind!
Frau Holle:
Dich kenne jede aus den Märchen. Du bist die Weise Frau die ihre Töchter nicht im Stich lässt, aber wehe , Du willst nur materielles Glück oder verleugnest sie! Frau Holle kann auch ganz anders!
Rauhnachtfrau:
Die Raunächte sind die Nächte zwischen den Jahren. Wir befinden uns in der Schwebe, Energien sind frei und nichts ist so, wie es scheint. Diese Zeit ist etwas besonderes und jedes Jahr wieder ehre ich sie mit einem Abend wo Brüder und Schwestern sich treffen, sich Raunachtgeschichten erzählen, vielleicht auch Karten legen und bei Tee und Keksen das Jahr noch einmal passieren lassen.
Göttin:
Ein Teil von Dir ist in jeder Hexe, Priesterin und Schamanin zu finden. Du redest mit uns in Form eines Baumes, einer Fee oder bist das rauschen eines Baches. Hast viele Namen , aber dennoch bist Du nur eine. Wir kehren immer wieder zu Dir zurück und auch wenn Du zweitausend Jahre unterdrückt wurdest, Du bist wieder da. Und deine Kinder verstecken sich nicht länger.