Es spricht die Göttin:
Oh, ich könnte tanzen, immer und immer wider! Seht, wie sie meinen Baum schmücken! Immer wieder und wieder winden sie die Seile, spinnen sie die Fäden der Schicksalsgöttinnen um ihn! Sie tanzen, meine Kinder! Sie singen, meine Kinder! Für diese eine Nacht, am ende dieses Monats, lebe ich! Diese Nacht konnte „Man“ meinen Töchtern nicht stehlen! Sie tanzen, lachen und singen immer noch so laut, wie schon vor Urzeiten! Und hier und da erspähe ich, wie sie sich wieder unter meinem Sternenhimmel miteinander vereinen. Der Liebespaare sind heute viele! Ihr habt meinen Segen, den Sexualität ist etwas heiliges, lasst Euch nichts anderes einreden!
Diese Nacht ist unsere und ich ziehe mit meinen Töchtern um die Häuser, lache mit ihnen und spüre ihre weibliche Kraft! Dies ist meine Frei- Nacht, heute ist alles erlaubt, heute dürfen die Frauen Gericht halten, über die, die sie unterdrücken, dürfen sich rächen! Aber das tun sie nicht. Nein! Sie lachen und tanzen lieber! Sie zelebrieren in dieser Nacht trommelnd Rituale mir zu ehren und sie haben so viel Macht in sich! Höret Ihr dort: Euch soll in dieser Nacht hören und sehen vergehen!! Denn die strahlenden Energien des Sommers sind da!
Mein April:
Nun steht alles in Erwartung auf die immer wärmer werdende Sonne und es ist wunderschön die ersten Strahlen zu spüren. Dies ist die zeit, wieder die Sinne nach außen zu richten, während im Winter sich bei mir alles um mein Innerstes gedreht hat. Den Winter nutze ich, um zu lernen, mit Literatur und Orakel und für die Innenschau. Während sich nun wieder alles nach außen wendet. Der April eignet sich gut , um die ersten Wildkräuter zu sammeln. Ich liebe den Waldmeister! Leider ist er meistens erst kurz vor dem Beltain Fest so weit, um gepflückt zu werden. Ist der April nicht sonnig genug, so dauert es manchmal bis Mitte Mai, das man ihn ernten kann. Auch die ersten Scharfgabe Dolden kann man schon hier und da sehen. Der April ist ein guter Monat um etwas Neues zu erlernen.
Mein Beltaine:
Beltane oder auch Walpurgis
Diese Nacht gehört den Wildern Weibern! Ein Fruchtbarkeits- Fest für den kommenden Sommer.
Es kann ein wildes, sehr Körper betontes Fest sein. Ein weibliches allemal. Feiere die Götter und Dich als Frau! Der Frühling hat gewonnen, das neue Leben ist überall spürbar.
In jedem neuen Blümchen und in jedem Tier, was aus dem Winterschlaf erwacht ist oder von Süden her , wieder zu uns gefunden hat! Wir legen unser Wachsen und Gedeihen, unsere Erwartungen und Aufgaben für den Sommer fest. Heute vermählt sich der Gott mit der Göttin und ich vielen heidnischen Partnerschaften, wird dies in einem Ritual bekundet und geheiligt!
Aber noch sind die Energien jung und ungezügelt, wie der junge Gott!
Dieses Fest steht dem Samhainfest im Jahreskreis genau gegenüber. Was viele nicht wissen: Auch in dieser Nacht können wir die Andersweltlichen an Wegkreuzungen treffen. Auch eignen sich diese Energien für Orakel Befragungen vortrefflich.
30. April / Sommerfest der Kelten
Geschichtliches:
Beltene - Fest des Lebens und der Fruchtbarkeit .
Vom Kontinent bis Britannien ist der keltische Gott "Belenus" belegt, den nach Tertullian die Noriker "die Kelten Österreichs", mit besonderer Hingabe verehrten. Von Ihm hat das fest "Beltane" seinen Namen.
Die dunkle Hälfte des keltischen Jahres endete in der Nacht zum 1. Mai mit Belte(i)ne, dem offiziellen Sommerbeginn. - Eine wunderbare Gelegenheit, ausgelassen zu feiern! Wie Samhain war auch Beltene ein fröhliches Fest "außerhalb der Zeit" und wieder war des Nachts (heute als Walpurgis-Nacht bekannt) die Tür zur Anderswelt offen.
Beltene war auch ein Fest des Feuers und der Reinigung, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit hineinreichen dürfte. So wurden z.B. die rituellen Feuer mit steinzeitlichen Mitteln entfacht, indem die Druiden zwei Hölzer solange aneinander rieben, bis endlich die nötige Glut entstand. In diesen Feuern wurde auch der Kopf jenes Pferdes verbrannt, das ein halbes Jahr vorher zu Samhain geopfert worden.
Nun war die Zeit, von jeder vorhandenen Nutzvieh Art das "Erstgeborene" dieses Jahres zu opfern und zu verspeisen. Opfern muss in diesem Kontext eher als rituelles Schlachten und anschließendes Verzehren des Tieres verstanden werden. Die Herden selbst wurden zur "Reinigung" bzw. zur Bewahrung vor Krankheiten und Seuchen zwischen den Feuern durchgetrieben. Zum Ritual gehörte es auch, auf bestimmten Bergen Feuerräder zu entzünden und sie brennend zu Tal rollen zu lassen. Ein Brauch der heute noch in vielen Orten gepflegt wird.
Beltene, die Zeit in der auf einmal alles sprunghaft "ins Kraut schießt", war vor allem das zentrale Fruchtbarkeitsfest der Kelten. Dieses bezog sich nicht nur auf Pflanzen und Tiere, sondern besonders auch auf die Menschen. Das drückt sich zum Teil bis heute im alpländischen Brauchtum aus, wenn noch mancherorts junge Leute in enger Umarmung paarweise über Wiesenhänge rollen - was dem Boden und den Menschen Fruchtbarkeit verspricht.
Dieser Aspekt des keltischen Hochfestes ließ sich nicht recht "katholisieren", doch in manchen Maibräuchen unserer Tage ist, abgesehen vom phallischen Maibaum, der mit Mutter Erde vermählt wird, trotzdem nur noch sehr wenig vom ursprünglichen Sinn spürbar.
Der Maibaum ist das Symbol für das Glied des Gottes und das Loch in der Erde in den der Maibaum gepflanzt wird das Symbol für die Scheide der Göttin. Bei vielen Ritualen zu Beltane verteidigen die Frauen das Loch im Boden gegen die Männer die den Maibaum aufstellen wollen. Es ist kein Kampf der Geschlechter, sondern mehr ein Necken und Fordern. Ein erotisches Spiel das die Sinne in Wallung bringen soll.
Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen und solche, die sich gefunden hatten im Wald und liebten sich, der körperliche Liebesakt wurde als Würdigung an die Götter und die Mutter Erde gesehen.
Zur Beltain Feier waren die üblichen Gesetzte „aufgehoben“ und die Fruchtbarkeit hatte den höchsten Rang, so kam es vor, das Paare sich am Beltain Feuer vereinigten. Die daraus resultierenden Kinder, wurden als heilige Kinder der Götter gesehen, denn niemand wusste ja genau, wer sie in dieser Nacht gezeugt hatte
Unser Kreisfest:
Wir sitzen im Kreis zusammen und knoten unsere Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen in die Beltane Kordel. Mit einem Segensspruch wird sie geweiht, bevor wir mit Gesang und tanz diese an einem ausgewähltem Baum verflechten. Oft werden dabei die Männer von den Weibern geneckt und die Energetischen Funken knistern nur so! Zwischendurch verheddern wir uns miteinander und lachen, aber nach eine Weile wissen wir, so soll es sein! Fertig! Unsere Wünsche sind verknotet und können in Erfüllung gehen! Der Göttin sei gedankt! Mit einem Ritualspruch zieht jeder Teilnehmer eine Tierkarte.
Dieses Tier wird ihm bis zu Samhain nun begleiten. Wie es uns begegnen wird, das muss jeder selbst erfahren und auf sich zukommen lassen.
Wir spüren in die Dunkelheit hinein und der ein oder andere hat das Gefühl den Waldgott hinter sich stehen zu haben.
Die Energie ist so mächtig zu spüren und viele Paare wissen, das dies Ritual im stillen, zu Hause noch längst nicht zu ende ist. Es wird getrommelt, den trommeln verbindet uns mit unserer Ureigenen Kraft und unseren Ahnen. Jeder weiß, dass wir hier mitten im Wald nicht alleine sind, jedem beschleicht das Gefühl beobachtet zu werden. Die Götter haben uns erhört, unsere Wünsche können nun wachsen!
Hexeninformation:
Der Name des wunderschönen, aufregenden Monats April leitet sich von Aprilis her, einer Römischen Form von Aphrodite, der Göttin von Liebe und Tod. Ihr Name scheint im Verb aperire zu wurzeln, das öffnen bedeutet. Diese Göttin ist in der Tat ein Tor zu Leben, und so wird sie auch oft abgebildet: nackt, die Hände auf ihr Geschlecht zeigend, um uns an den Durchgang zu erinnern, durch den wir in diese Welt eintraten.
Beltane als Hexenfest:
Beltane ist das Fest der Großen Ehe, der großen Hochzeit. Der Gehörnte Gott ist nun erwachsen und die Göttin ist bereit seinen Samen zu empfangen. Somit ist er in ihr unsterblich, denn wenn er stirbt wird er durch die Göttin wiedergeboren werden. Hier beginnt der große Kreislauf von zeugen, gebären, leben und sterben und wiedergeboren werden. Zu Beltane wird die Vereinigung gefeiert, doch nicht nur die körperliche, sondern auch auf allen anderen Ebenen. Wir vermählen uns mit unserem Innersten, mit den Anderswelten, die uns zu diesem Termin näher als üblich sind, mit unserer Mutter Erde und mit allen anderen Wesen zu denen wir uns hingezogen fühlen. Mit jedem Menschen mit dem wir eine Beziehung eingehen betreten wir ein Gebiet in dem wir uns selbst öffnen müssen und der andere sich öffnen muss.
Dies erfordert Vertrauen und Vertrauen erfordert Sicherheit. Diese Sicherheit finden wir, indem wir uns in diesen Zeremonien mit Göttin und Gott verbinden sondern auch die seelische.
Es kann ein wildes, sehr Körper betontes Fest sein. Ein weibliches allemal. Feiere die Götter und Dich als Frau! Der Frühling hat gewonnen, das neue Leben ist überall spürbar.
In jedem neuen Blümchen und in jedem Tier, was aus dem Winterschlaf erwacht ist oder von Süden her , wieder zu uns gefunden hat! Wir legen unser Wachsen und Gedeihen, unsere Erwartungen und Aufgaben für den Sommer fest. Heute vermählt sich der Gott mit der Göttin und ich vielen heidnischen Partnerschaften, wird dies in einem Ritual bekundet und geheiligt!
Aber noch sind die Energien jung und ungezügelt, wie der junge Gott!
Dieses Fest steht dem Samhainfest im Jahreskreis genau gegenüber. Was viele nicht wissen: Auch in dieser Nacht können wir die Andersweltlichen an Wegkreuzungen treffen. Auch eignen sich diese Energien für Orakel Befragungen vortrefflich.
Vollmondaspekt: Saatmond, Mond der Knospenden Bäume
Botschaft: sich entwickeln, wissen, sich bereichern, sich freuen.
Aktivität: biegen, zielen
Passende Zauber: Zauber zur Erzeugung von Leidenschaft, Verehrung der Toten
Hexenfeiertage:
01. Die Veneralien (römisch)
03/04. Die Megalisien (phrygisch/römisch)
13. Die Cerialien (römisch)
15. Fest der Göttin Tellus Mater
19. Fest der Göttin Ceres
21. Die Sonne tritt in das Zeichen des Stiers
22. Fest der Ishtar (babylonisch)
27. Die Floralien (mittel- osteuropäisch)
30. Beltain (keltisch) Walpurgisnacht (Deutsch)
Fest der Göttin Tellus Mater:
Heute ist das Fest der Göttin Tellus Mater, der römischen Erdenmutter. Sie ist nicht nur die Göttin, die alles Lebens schenkt und in deren Schoß auch alles zurückkehrt, es bleibt ihr nichts ,w as auf der Erde geschieht, verborgen und man sollte ihren Zorn nicht wecken. Diese Schwingungen verleihen Ihnen heute eine große Vitalität und sorgen für Harmonie. Dieser Tag eignet sich gut für einen Liebeszauber und auch zum Kräutersammeln und zubereiten.
Fest der Göttin Ceres:
Auch Ceres ist eine römische Erdmutter. Ceres dagegen ist es, die die Kraft gibt, alles wachsen zu lassen. Altes Hexenwissen verrät uns, das man an diesem tag nicht reisen und auch keine Kräuter sammeln und zubereiten sollte. Aber dafür ist heute ein günstiger Tag für Kerzenmagie, Feuer und Räucherrituale. Bitten Sie die Göttin Ceres um Schutz für Ihre Pflanzen, das diese wachsen und gedeihen und nicht von Krankheiten befallen werden.
Hexenrezept zu Beltain:
Waldmeisterbowle, was sonst?! Waldmeister findet man im Wald, aber bitte ohne Wurzel pflückt und nur soviel wie Du auch brauchst, er soll ja nächstes Jahr wiederkommen. Waldmeister wird vor dem Blühen gepflückt, denn dann verliert er sein Aroma und hat auch seine magische Liebeskraft eingebüsst.
Zutaten: 1 Bund Waldmeister, 1 L Wein, 1 Flasche Sekt, Zucker, Grüne Lebensmittelfarbe, wenn gewünscht, oder etwas Waldmeistersud aus dem Kaufhaus, wenn Du das magst.
Zubereitung:
Den Waldmeister reinigen und zu einem Strauß binden und anwelken lassen ( Wichtig!) Das kann etwa einen halben Tag dauern. Den Straus in den Wein hängen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann den Wein und den Sekt zusammen in ein Gefäß geben und nach belieben zuckern und den Waldmeistersud ( nur ein Spritzer!) aus dem Kaufhaus dazugeben.
Guten Appetit!
Dekoration zu Walpurigs:
Walpurgis oder Beltane verlangt nach hellem Grün für das aufstrebende Wachstum der Natur. Grüne Kerzen, weißes Geschirr und junge Zweige schmücken den Raum. Junge Birken Zweige mit bunten Bändern sind eine heidnische Überlieferung für diese Zeit. Die Maiglöckchen auf dem Altar sind schön anzusehen, riechen aber sehr intensiv.
Minervas Zaubertipp für Beltain:
Die Wahre Liebe finden
Grabe in der Walpurgisnacht ( 30. April) eine Blumenzwiebel Deiner Wahl aus. Diese Symbolisiert Deinen Wunsch, der sich dann zur Realität entwickeln soll. Halte dann die Zwiebel eine zeit lang in jede Himmelrichtung ( Osten anfangen, dann Süden, Westen, Norden) Danke dann der Göttin für ihr Gehör und für die Liebe, die Dir zuteil wird. Dann denke intensiv an das was Du erreichen willst und wie es sein wird, wenn Dein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Dann stecke die Zwiebel in einen kleinen Beutel ( rot wäre nicht übel) und trage sie immer bei Dir. Der Zauber wird sich in den kommenden Monaten bemerkbar machen. Um ihn zu verstärken kannst Du noch auf die Zwiebel 5 Tropfen Anna Riva Öl geben und diese bei Vollmond in das Mondlicht legen.