Das Rad des Jahres: Die heiligen Feste
Man sollte sich das Jahr wie ein Rad mit acht Speichen vorstellen. Dies stellt die acht Jahreskreisfeste da, vier Sonnen und vier Mondfeste. Die Sonnenfeste sind die zwei Sonnenwenden und die Tag und Nachtgleichen. Die Mondfeste sind Samhain, Imbolc, Beltain und Lammas . Zur Sonnenwende steht die Sonne am höchsten Punkt, ab dann verlässt sie die Erde wieder und die Tage werden langsam kürzer. Zu Lammas ist es heiß und üppig, aber die helle zeit nimmt nun merklich ab. Während zur Herbst Tag und Nachtgleiche Tag und Nacht dann wieder gleich lang sind. Nun nimmt die Dunkle Zeit zu. Zur Samhain ist es dunkel und die Sonne ist weit entfernt von uns, eigentlich die dunkelste Phase. Dann, wendet sich die Sonne wieder und die Wintersonnenwende steht bevor. Das Licht kehrt wieder und zu Imbolc werden die Tage dann merklich länger. Zur Frühlingstag und Nachtgleiche ist dann alles wieder in Waage und die helle Zeit bricht an.
Mit den Jahreskreisfesten begleiten wir das rhythmische Kommen und Vergehen der Sonnenenergie mit ihrem Wirken auf die Kräfte der Natur und auch auf uns. So wie die Mondenergien uns monatlich mit ihrem Zyklus wirkend begleiten. Erde und Kosmos sind in einem Miteinander verwoben und wir Hexen sehen uns als Teil in diesen Zyklen.
Das Feiern diese Uralten Feste und somit der Jahreszeiten ist ein Schritt auf den Weg, wieder im Einklang mit unserer Erde zu kommen. Dieser Weg der Bewusstseinswerdung im Außen, im Erleben und im Tun, wird sich in unserer inneren Bewusstwerdung spiegeln. Wenn wir wieder unsere geistig spirituellen Empfindungen öffnen, werden wir die stärkende Kraft der Erde erfahren. Wir sind den Göttern so näher und stellen diese Uralten Energien wieder her. Wir verbinden uns mit dem „Großen Gedächtnis“ der Natur.
Jeder Mensch, der unserer Erde als Symbol für die Große Göttin anerkennt, wird mit ihr achtsam, respektvoll und ehrwürdig umgehen.
Jedes Jahr, wenn die Natur ihren schöpferischen, freudevollen Tanz erneut beginnt, regt sich auch in unserem Innern ein großes Sehnen. Es ist die Zeit der Lebendigkeit und des Glücks. Und diese tiefe, energiegeladene Kraft regt sich auch in uns: Sie will leben, will lebendig sein und die Vielfalt und Einzigartigkeit, das Lustvolle dieser Zeitqualität genießen.
Es ist daher nicht verwunderlich das sich in unseren traditionellen Bräuchen gerade die Freuden und Fruchtbarkeitsriten der Sommerzeit erhalten haben. In scheinbar längst vergangenen Zeiten, als die Erde noch ganzheitlich als Urquell und Lebensspenderin erfahren wurde, tanzten die Menschen in Dankbarkeit und in Freude über die Fülle dieser Zeit.
Wenn wir wieder beginnen, diese Zyklen zu feiern und zu ehren unserer kreativen Entfaltungskraft in Dankbarkeit und Verbundenheit mit der Erde, ohne dogmatische Zwänge, zuzulassen und
auf allen Ebenen zu singen und zu tanzen, tragen wir zu ihrer Heilung aber auch zu unserer eigenen bei.
Günstig in der dunklen Jahreshälfte
Nach Innen gehen
Neubeginn
Regeneration
Meditation
Ausspannen
Kräfte sammeln
Arbeit im Haus
Für die helle Jahreshälfte planen
Günstig in der hellen Jahrshälfte
Nach Außen gehen
Felder bestellen, Gartenarbeit
Projekte umsetzen
Eheschließungen
Feste feiern
Die zwei Monatshälften
Die Kelten zum Beispiel, teilten das Monat in zwei Hälften, die helle und die dunkle Hälfte. Es versteht sich von selbst, dass Dinge die in der hellen Monatshälfte günstig sind, in der dunklen Monatshälfte ungünstig sind, und umgekehrt.
Die helle Monatshälfte
Die helle Monatshälfte ist die des zunehmenden Mondes, sie ist die günstige und aufbauende Hälfte des Monats, denn die Energie baut sich auf. Sie beginnt mit dem Tag nach Neumond.
Auch hier gilt: Günstig in der hellen Monatshälfte
Aufbauendes
Neues beginnen
Aussaatzeit für Blatt- und Blüten- Pflanzen
Werbung, Aussendungen
Prüfungen schreiben
Verträge abschließen
Politische Entscheidungen treffen
Versammlungen abhalten
Strategische Pläne
Die dunkle Monatshälfte
Die dunkle Monatshälfte ist die des abnehmenden Mondes, sie ist die ungünstige und abbauende
Hälfte des Monats, denn die Energie zieht sich zurück. Sie beginnt mit dem Tag nach Vollmond.
Günstig in der dunklen Monatshälfte
Dinge zu tun, die „abnehmen sollen“, zum Beispiel eine schlechte Gewohnheit abgewöhnen
Diät
Eine Wohnung auflösen
Kündigen
Beziehungen beenden
Dinge, welche hinderlich sind, aus dem Leben verbannen
Streitigkeiten begraben
Aussaatzeit für Wurzel- Pflanzen
Schlachtung, jetzt hält sich das Fleisch länger
Die Esbate
Sind die Vollmond Feste, diese können auch einen Tag vor oder Nach dem Kalendarischen Vollmond gefeiert werden.
Die Mondwechsel im August sind aus verschiedenen Gründen besonders kritisch.
Günstig
Fasten
Ausruhen
Eheschließungen
Der Vollmond
Mehr Kinder kommen zur Welt.
Die Menschen sind aggressiver
Es finden mehr Gewalttaten und Selbstmorde statt
Wunden bluten stärker und länger und Haare wachsen besser