Es spricht die Göttin:

Wie siehst Du die Welt um Dich herum? Steckst Du momentan voller Energien, wie ich es tu? Oder stehst Du mit beiden Beinen auf der Erde? Überall lasse ich es wachsen! Wächst auch etwas bei Dir? Oder in Dir? Ein Gedanke, eine Idee, eine Tat oder gar ein neues Leben?
Ich gebe Dir allein die Macht Leben zu gebären, es ist Deine Entscheidung Kinder zu bekommen oder auch nicht. Niemand hat das Recht, Dir Vorschriften darüber zu machen, denn Du bist meine Tochter, die Leben geben kann. Oder spielst Du mit einer Idee, einem Gedanken oder Wunsch?!
Hinaus in die Welt damit! Jetzt ist die beste Zeit dafür, alles wächst und gedeiht!
Ich tanze über das Land mit meinem Blumenkranz auf dem Kopf und überall wo meine Füße den Boden berühren, sprießen Osterglocken, Narzissen, Tulpen und sogar die Gänseblümchen. Hast Du bemerkt, dass mein Heiliger Baum, die Eberesche immer die erste ist, die mich begrüßt?! Sieh genau hin!

Mein März:
Ostara naht! Alles wartet und wenn ich nun hinausgehe, erwarten mich die ersten Blumen. Ich liebe diesen Monat des Wachsens und der Freude auf die Sonne! Die Frühjahres Tag und Nachtgleiche am 21. März naht. Ab diesem Zeitpunkt ist Tag und Nacht gleich lang, alles ist in der Waage. Zu Ostara werden Eier Rot gefärbt und mit Segensprüchen versehen und verschenkt. Ostara zu ehren schmücken wir einen Baum mit Roten Eiern und ich kaufe mir die ersten Frühlingsblumen für meinen Altar.

Mein Ostara:
Ostara oder auch Frühlingstag – und Nachtgleiche.
Endlich! Endlich sind Tag und Nacht wieder gleich lang. Alles befindet sich nun in der Waage und es wird wieder wärmer. Jetzt ist das Frühjahr da und kein Frost oder Schneefall wird nun noch von uns begrüßt. Wir erwarten nun die ersten warmen Tage ohne Frost. Wir haben uns bei Frau Percht bedankt und sie verabschiedet.
Die Göttin Ostara kommt mit ihrem Gefolge von Hasen, Hühnern und Blumen!
Osterglocken, Tulpen und alles andere was bunt ist und Spaß macht, wird ins Haus geholt. Die Göttin wird mit Roten Eiern geehrt und dieser werden gesegnet um eine gute Ernte diese Jahr zu erhalten.

Unser Kreisfest:
Wünsche für das kommende Sonnenjahr werden ausgesprochen, Hoffnungen und Erwartungen in den Hexen Kessel gegeben. Die Feuer die nun überall brennen, verkündigen von der Wiederkehr der Sonne und dem Ende des Winters. Ostara hält Einzug! Mit Bunten Eiern und Bändern in den Bäumen, mit Kuchen in Form eines Hasen oder Huhnes auf dem Altar. Freunde und Verwandte bekommen Rote Eier mit einem Segensspruch für die Sommerzeit, die wir im Rituellen Kreis bemalen. Wir segnen einen Samen und bitten um ein ertragreiches Jahr. Wir spüren in den Wald hinein und erwarten nun die warmen Strahlen der Sonne. Jede Frau hält ihr gesegnetes Samenkorn in ihrer Hand und erwartet nun das Frühjahr!

Geschichtliches :
Alban Eiller (Alwan Ei-ier) Frühlings-Tag- und Nachtgleiche ca. 21. März Vogelfest - Rückkehr der Vögel Symbole: Hasen, Schwalben und Eier Das Vogelfest des Frühlings. Früh morgens ging das Volk hinaus, um nach Zugvögeln Ausschau zu halten. Wenn sie gesichtet wurden, wurde anschließend geschmaust und gefeiert. Die heutige Verbindung von Eiern und Küken zu dieser Zeit (Ostern) ist einer der vielen Überreste unserer alten Kultur. Ostern ist die Zeit des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht. An diesem Tag sind deren Kräfte ausgeglichen. Ostern ist die Rückkehr des Lebens, das Eis und der Schnee ist geschmolzen, die Tiere wachen von Ihrem Winterschlaf auf. Der Wind ist nicht länger kalt und die Pflanzen zeigen bald ihre Knospen. Es ist die Zeit um die Rückkehr der Göttin als Jungfrau des Frühlings zu feiern. Die Rückkehr des Lebens. Das erste Sonnenfest nach den Raunächten ist das Frühlingsäquinoktium, das bei den Germanen der Göttin des jungen Lichts und Lebens, Ostara, geweiht ist." Ostern" ist ein heidnisches Wort, das die Kirche vereinnahmte, als sie ihr Passah-Fest auf den Frühlingsvollmond verlegte, um das gleichzeitige heidnische Fest zu konkurrenzieren. Der keltische Festname ist Alban Eilir. Nach der traditionellen Zählung ist es nicht der Beginn, sondern die Mitte des Frühlings. Zu Ostern feiern wir die Wiedergeburt der Natur aus dem Todesschlaf des Winters, das Erwachen der Lebens spendenden Kräfte und die neue Kraft, die uns die Natur und die Götter jetzt schenken. Frisch erblühte Weidenzweige, Eier und Hase sind heidnische Festsymbole. Zum Osterfest geschöpftes Wasser (Osterwasser) hat reinigende, heilende und weihende Wirkung. Die Gottheiten (germanische), die außer Ostara dieses Fest bestimmen, sind Freyr und Freyja und Thor, der Sohn der Erde.
Dies ist die Zeit, da der Frühling wiederkehrt; die fröhliche Zeit; die Zeit des Säens, wenn das Leben aus der Erde hervorbricht und die Ketten des Winters gesprengt werden. Licht und Dunkel sind von gleicher Dauer; es ist eine Zeit des Gleichgewichts, da alle Elemente in uns zu neuer Harmonie finden müssen. Der Sonnenprinz steckt seine Hand aus, und Kore, die dunkle Jungfrau, kehrt aus dem Land des Todes zurück. Sie ist eingehüllt in den frischen Regen und atmet den süßen Duft der Sehnsucht. Wo sie hintreten, sprießen wilde Blumen empor. Während sie tanzen, wandelt sich Verzweiflung zu Hoffnung, Trauer zu Freude, Mangel zu Überfluss.
Woher jedoch die Bezeichnung Ostara genau stammt, ist nicht ganz geklärt. Einige vermuten er stamme von der germanischen Göttin des Frühlings Ostara ab, wobei es nicht ganz klar ist, ob es jene Göttin zu damaliger Zeit überhaupt gab. Nun, dafür gibt es sie jetzt, und sie wurde wohl abgeleitet von der angelsächsischen Göttin Eostre - die Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, da sie ihre Eigenschaften aufweist. Des Weiteren heißt sie in der griechischen Mythologie Eos, bei den Römern Aurora , Göttin der Morgenröte. Manche wiederum leiten Ostara auch von Astarte ab, die auch oft mit der babylonischen Ishtar gleichgesetzt wird. Zu jener Zeit wurden und werden die "Osterfeuer" gezündet, die als Symbol für die Sonne stehen. Sie, die der Mittelpunkt unseres Lebens ist, ohne die kein Leben möglich wäre. Das Feuer ist Zerstörer, Vernichter des Alten, Verbrauchten, sei es materielle Güter oder abgenutztes Gedankengut. Zugleich ist das Feuer aber auch reinigend, es befreit die Schösslinge vom moderigen Unterholz, es verbrennt den Schmutz, Unrat, damit etwas Neues entstehen kann. Es vereint die Dualität von "Gut und Böse", es nimmt und gibt, es frisst und wärmt, es tötet und spendet Leben. Zu damaliger Zeit standen die einfachen Bauersleute in der Frühe auf, den Himmel beobachtend, und sobald die Schwärme gesichtet wurden, gab es ein köstliches Fest, um den Sieg über den Winter zu feiern. War vor kurzem noch die Zeit der Schwangerschaft - der Gedanken im Kopf, des Lebens der Natur - ist jetzt die Zeit des Gebärens gekommen. Eine Zeit, in der das Unsichtbare sichtbar wird, das Verborgene an die Oberfläche kommt. Der günstige Augenblick, seine Wünsche, Pläne, Träume in die Tat umzusetzen, ihnen Form zu verleihen und Ausdruck zu gewähren. Neuanfänge können vollzogen werden. Es ist die Rückkehr des Lebens. Einige wildlebende Tiere (Kühe, Hirsche, Rentiere) werfen zu dieser Zeit ihre Junge, und auch bei Menschen war die Geburtenrate zu damaliger Zeit erhöht, so ist denn die magische Mitsommernacht doch auch ein äußerst passender Zeitpunkt, ein Kind zu zeugen. Eigentlich ist Equinox keine Zeit, in der die Leute zu damaliger Zeit Feste feiern konnten, zu viel hatten sie auf ihren Feldern zu tun, so ist es doch die Zeit der Aussaat. Doch Ostara war der Zeitpunkt, den Göttern zu huldigen, die Felder und Höfe um Segen zu bitten, damit sie wachsen und Nahrung bringen. Zum Äquinoktium geschöpftes Wasser hat reinigende, heilende und weihende Wirkung. Im Nordgermanischen heißt "austr" auch Begießen, was jenem Wasser häufig getan wurde. Nach alten Bräuchen wurden die Felder mit dem Heiligen Wasser gesegnet oder gar die Menschen selbst, was das Christentum zur Taufe erklärte. Es ist die Zeit der langsam erwachenden Reife, die "Blüte der Jugend", des gegenseitigen sich Umwerbens, die sich entwickelnde Fruchtbarkeit des Seins. Zwar ist es noch nicht soweit, sich diesem Zustand auch schon hinzugeben, doch liegt ein Süßes Versprechen in der Luft, das jene Zeit bald kommen wird. Es ist nicht verwunderlich, dass die beiden Hauptsymboliken an Ostara, der Hase und das Ei, sind, verkörpern sie beide die Fruchtbarkeit.
Eier galten jeher und fast überall auf der Welt als Symbol der Geburt und Wiedergeburt. Aus ihm entsteht Leben, es schenkt Leben, und es nährt Leben. Zu Ostara wurde das Ei oftmals als Opfergabe gebracht. Die Eier wurden des Weiteren verschenkt, an liebe Bekannte, Freunde, Kinder, Fremde. Die häufigste Farbe in der die Eier getränkt wurden, war rot, die Farbe des Lebens, des Feuers. Gleichzeitig symbolisiert das Ei aber auch den Tod, der der Wiedergeburt voraus geht. In manchen Naturvölkern wurde die Grabstätte in Ei-Form erbaut, und auch im Inneren fand man eiförmige Reliquien, oder gar Eier selbst. Über die Bedeutung des Hasen gibt es mehrere Überlieferungen, hier nur die geläufigste. Der Hase ist das heilige Tier Eostres, ihr Gefährte, nicht umsonst wird dem Hasen extreme Fruchtbarkeit nachgesagt, ist eine Häsin doch imstande tausenden Jungen das Leben zu schenken. Auch die Triebhaftigkeit der kleinen Wald und Wiesengefährten machen sie zu einem Fruchtbarkeitssymbol. Eine interessante Diskrepanz gibt es übrigens in der Meinung, ob man Hasen zu jener Zeit essen dürfte. In Irland beispielsweise befolgen Bäuerinnen bis heute das matriarchalische Tabu gegenüber Hasenfleisch. Sie sagen, "einen Hasen zu essen heißt, seine Großmutter essen". Andererseits gibt es Überlieferungen, dass man nur in der Zeit des Ostara Hasenfleisch essen dürfte, wofür auch das päpstliche Verbot, ausgesprochen im Jahre 755 gegen den Verzehr des Hasen sprechen könnte. Später hat man dann Kuchen und Brot in Form von Hasen gebacken, vielleicht um den Brauch doch weiterführen zu können.

Hexeninformation:
Dieser Monat ist nach Mars benannt, dem Gott des Krieges. im julianischen Kalender fällt der Neujahrstag ebenfalls in diesen Monat, auf den 25 März. an diesem Tag wurden die jährlichen Pachtverträge für Häuser und Höfe unterzeichnet. Später mit dem gregorianischen Kalender, wurde der beginn des neuen Jahres auf den Januar verlegt.

Vollmondaspekt:
Sturmmond
Passender Zauber: Weihe von Neugeborenen, auch Namensfest genannt; Geldzauber, persönliches Wachstum

Hexenfeiertage:
01. Fest der Göttin Juna
08. Internationaler Frauentag
09. Feier der Aphrodite (Griechisch)
10. Hypatia - Tag (Alexandrinisch) 
15. Feiertag der Kybele (anatolisch)
17. Fest der Göttin Liberia
17. Fest der Astarte
19. Die Quintarien: Fest der Athene (griechisch)
20. Frühlingsfest / Ostara
21. Frühjahrs-Tag und nachtgleiche
22./23. Fest der Minerva (römisch)
25. Fest der Göttin Mati
30. Fest der Eostara (germanisch)
31. Fest der Mondgöttin (römisch)

Fest der Göttin Juno
Juno ist genauso wie Hera , die Vorsteherin des ehelichen Lebens und die Schutzgöttin verheirateter Hexen –Frauen. Außerdem ist sie Bewahrerin des häuslichen Friedens. Nicht nur für die Bauern ist der beginn dieses Monats eine Wende, vielmehr freut sich jetzt jede Hexe auf den Frühling. Am 1 März sind die kosmischen Schwingungen besonders geeignet um Amulette und Talismane oder andere Glücksbringer herzustellen.

Fest der Göttin Leberia
Sie ist die römische Göttin der Bauern und des Ackerbaus. Sie lässt die Natur erwachen und sorgt dafür, dass alles wächst und gedeiht. Man kann sie auch mit der Göttin Demeter gleichsetzten. Heute ist das Fest ihr zu Ehren und es werden Süßigkeiten zubereitet und verteilt. Damit sie weiterhin für gutes Wachstum und eine reiche Ernte bringt, wird ein Teil der Naschereien ihr geopfert.

Minervas Zauber Tipp:
Denke immer an die Magische Bedeutung der Eier. Wann immer Du Fruchtbarkeit, Heilung oder Schutz herbeizaubern willst, kannst Du ein oder mehrere Eier einsetzten. Behandele Eier mit gebührender Achtung und kaufe niemals welche aus Legebatterien! Schau lieber, ob es in Deiner Nähe nicht einen Bauern gibt, der Eier verkauft. Du kannst mit Eiern schlechte Energien aufspüren. Lege ein Ei über Nacht über Dein Kopfkissen, aber vergewissere Dich, das DU es während der Nacht nicht zerquetscht. Am Morgen schlage es auf und sieh hinein. Sieht es aus wie ein Ei, oder ist es farblos oder gar schwarz?! Wenn es so sein sollte, dann musst Du Dich unbedingt reinigen oder einer Hexe anvertrauen. Bitte das Ei, egal in welchem Zustand es ist, in die Toilette geben und nicht verspeisen!!!!

Wohlstandszauber
Mondphase: Neumond -zunehmender Mond
Dieser Zauber eignet sich besonders gut am 21. März ( Ostara) oder am 21. Juni ( Sommersonnenwende) Schneide aus verschiedenen Magazinen oder Katalogen Objekte für Deinen persönlichen Wohlstand aus. Erstrebenswerte Dinge, wie ; ein Häuschen im Grünen, eine glückliche Familie oder auch ein Baby. Lege diese Dinge im laufe des Tages in ein Gefäß/ Schachtel aus Pappe, Holz oder Ton (muss verrottbar sein) Streue , um den Zauber zu binden , noch ein wenig Anna Riva Pulver oder Öl für Deinen persönliche Zweck darauf. Mit Glockenschlag Mitternacht solltest Du die Schachtel an einem hübschen Ort in Deinem Garten oder nahe Deiner Haustür vergraben. Gebe viele gute Gedanken mit den Bauch der Mutter Erde. Dieser Zauber sorgt nicht nur für mehr Geld, sondern bringt auch mehr Liebe und Glückliche Momente in Dein Leben.

Hexenrezept zu Ostara:

Blechkartoffeln mit Eierdip
Zutaten: 500 g Kartoffeln, 2 EL Öl, Salz, 3 Eier, 1 Gewürzgurke, 1 Zwiebel, 2-3 EL Sahne, Salz, Paprika und Pfeffer
Zubereitung: Kartoffeln reinigen und halbieren, die Oberseite mit einem Messer kreuzweise einritzen. Ein Backblech mit Öl bestreichen oder Backpapier nehmen. Nun die Kartoffeln mit Öl bestreichen und Salz und Paprika bestreuen. Mittlerweile gibt es auch eine fertige Gewürzmischung dafür. Die Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten auf das Blech legen und bei 220 C ca. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Für den Eierdip die Eier hart kochen und dann in kleine Stücke schneiden. Die Gurke und die Zwiebeln sehr klein hacken und alles mit der Sahne vermischen. Salzen und Pfeffern und dann zu den Kartoffeln reichen.
Guten Appetit!

Hexendekoration zu Ostara.

Zu Ostara gehören die Farbe Gelb, gelbe Narzissen, gelbe Primeln und gelbe Tischtücher sowie Servietten. Auch blühende Haselkätzchen und Orange – Gelbe Kerzen eignen sich sehr gut. In Moosnestern liegende rote Eier sehen als Tischdekoration wunderschön aus.