Über mich - wer bin ich…


Kurze Version:
Minerva, wohnhaft in Trudimonia, das heutige Dortmund, Betreiberin des gleichnamigen und bekannten Hexen Ladens, geboren am 01. November 1970, drei Kindern, einen Mann, momentan viele Katzen, wohnhaft an der Stadtgrenze zu Schwerte, in Dortmund Berghofen.
Jetzt die lange Version:

Erst einmal; ich komme weder aus einer Familie die schon immer Hexen hervorgebracht hat, noch gab es meines Wissens, irgendwann einmal eine Hexe in der Familie meiner Vorfahren/innen.
Aber meine Familie hat schon immer einen Hang zum "Besonderen " gehabt.
Einer meiner Vorfahren kann von sich behaupten, den Dortmunder Süden als "Räuber" unsicher gemacht zu haben.

Ich kann mich noch an die vielen kleinen Anekdoten meiner Ur - Großmutter erinnern, die sie über den Räuber Dolf (von) Mohr erzählte. Er war sozusagen ein kleiner Robin Hood, nahm es den Reichen und gab Geld, Getreide oder Kartoffeln an die ärmeren Bauern seiner Heimat weiter. Vielleicht auch dank einer solch spannenden Familien Geschichte, fand ich schon als kleines Mädchen alles was mit der Stadt-Geschichte in meiner Umgebung zu tun hat , sehr spannend.
Ich bin über 37 Jahre und wohne mit meiner Familie in einen naturnahen Vorort von Dortmund. Habe also den Wirkungskreis meines Räuberischen Ahnen nicht verlassen, eher im Gegenteil, ich gehe sehr gern in diesen Wäldern spazieren, allerdings überfalle ich keine Leute.

Seit meinem zwölften Lebensjahr interessiert mich alles, was auch nur im Entferntesten mit Esoterik zu tun hat. In meinem Bücherregal finden Besucher viele Themen, unter anderem über Ufos, Geister u.s.w. Ich habe vieles gelesen, aber nur weniges wirklich vertieft. Edelsteine und Heimische Kräuter sind ein Interessengebiet von mir geblieben. Enden die 80 ger Jahre las ich "die Nebel von Avalon", darin wurde eine Religion beschrieben, die mich faszinierte und mich nie wieder losließ. Eine Erkenntnis machte sich breit, da gab es ja eine Urreligion, viel älter als das Christentum. So beschäftigte ich mich mit der Mythologie der Kelten und der Druiden. Die Uralten Wurzeln meine Umgebung brachten mich dann zum Neuen Heidentum, eine Religion, von niemandem eingeschleppt und hierher gehörig. Das Geschichte von Männern gemacht wurde, wollte ich nie glauben und befasse mich immer wider gerne mit der Frauengeschichte meiner Umgebung. Frauen Spiritualität und Rituale sind mittlerweile der Schwerpunkt meines "Wirkens" als Hexe. Frauen jedes Alters und jeder Glaubensausrichtung kommen zu mir, um sich Rat zu holen. In magischen Akten und Ritualen helfe ich ihnen dann. Mehr aber dazu in der Rubrik " Was ich tue". Besondere Orte.. Vor und frühgeschichtliche Kultplätze und starke Orte ziehen mich an.

In meiner Kindheit verbrachten wir fast jeden Urlaub in Tirol und es zog mich immer zu den Kirchen und Kapellen hin. Früher hatte ich keine Ahnung, heute weis ich, das es nicht die Kirchen sind, die mich anziehen, sondern die Plätze, auf denen die "Gotteshäuser" erbaut wurden. Ich "erspüre " alte und mystische Orte, befasse mich mit den Sagen und Geschichten rund um diese Plätze. Wenn ich mit einem Ort besondere Verbindung bekommen, so sehe ich vor meinem Inneren Augen, wie dieser Ort in früherer Zeit beschaffen war, damals, als man solche Orte für Heilige Stätten erklärte. Aber nicht immer, ist dies auch von Vorteil. Geschah an diesem Ort etwas schlimmes, so kann ich das manchmal auch körperlich wahrnehmen und am liebsten sofort weg laufen! Da mich diese kraftvollen, geheimnisumwitterte und magische Orte schon immer anzogen haben, bin ich , wenn meine Zeit es zulässt ,unterwegs ,diese zu finden. In der näheren und weiteren Umgebung meiner Stadt stoße ich auf sehr interessante Plätze Oder werde darauf aufmerksam gemacht, diesen Ort einmal zu erkunden. In vielen Märchen, Mythen und Sagen aus meiner Umgebung kann man noch einige Hinweise erhaschen. Ich folge diesen Hinweisen sozusagen mit "Kind und Kegel" und versuche ein wenig von Mythos dieser besonderen Plätze wieder zu finden.


Allerdings wurde ich nicht streng Christlich erzogen, eher neutral. Schon als Kind fand ich die Geschichten rund um die Bibel sehr spannend, befasste mich ausführlich mit den Mythen der Bibel. Anfang der 90ger Jahre habe ich angefangen mich intensiv zu fragen, an was ich überhaupt glauben soll, da ich mich im Christlichen nie zu Hause gefühlt hatte. Nach etlichen Büchern über den Keltisch- Germanischen Glauben und die Traditionen, über das neue Heidentum, wusste ich, das es für mich der Weg ist. Es war wie ein "nach hause" kommen.

Ich lebe nun schon seit über 10 Jahren aktiv meinen Glauben, feiere die Heidnischen Jahresfeste mit meiner Familie und teilweise mit Freunden die Lust haben, neugierig und tolerat sind.

Mein Mann und ich haben zusammen Jahre gebraucht um uns von den angelernten christlichen Dogmen zu lösen. Dies geschah ganz langsam und sozusagen "im Stillen". Und auch von der "allgemein üblichen" Weltanschauung haben wir uns gelöst. Ich habe keine Probleme damit, mich sozusagen "Öffentlich" darzustellen, da in meinem Glauben nichts ist, was ich verbergen müsste.

Meine drei Kinder gingen in ihrer Grundschulzeit alle in den Christlichen Religions- Unterricht. Viele sehen darin einen Zwiespalt und verstehen das nicht recht. Ich empfinde es eher als eine Bereicherung, denn indem meine Kinder mit mir die Heidnischen Feste feiern und auch die Christlichen miterleben, können sie sich eher eine eigene Meinung bilden und selbst entscheiden. Ich versuche neutral zu bleiben, obwohl mir das bei vielen Dingen einfach nicht mehr gelingt. Zu viele Vorurteile mussten wir bekämpfen und zu viele Christen wollen uns immer wieder erzählen, dass ihre Religion die einzig Wahre ist! Dennoch sind wir keineswegs Anti Christlich!

Jeder Mensch sollte an das Glauben, was ihn erfüllt und glücklich macht! Ich habe das Glück einen Gefährten zu haben, der meinen Weg mitgeht .Er teilt mit mir die Faszination der alten Plätze .Wir erziehen unsere Kinder im Glauben der Großen Göttin und ihren Gefährten, den Waldgott. Meist ist mein Mann derjenige, der am Abend mit mir in den Wald geht um meinen Ritualplatz zu besuchen. Auch macht er das eine oder andere Ritual und Jahreskreisfest mit, wenn es ihm möglich ist. Die Kinder hören von mir Geschichten der Göttinnen und ihren Mythen. Wer mehr über mich , die Wurzeln des Hexenkukltes und das moderne Hexentum wissen möchte, kann gerne mein Buch "die Göttin un ich"lesen, das im Jahre 2007 veröffentlichst wuren ( Veth Verlag)

Ich bedanke mich hiermit auch bei allen, die mir mit Rat und guten Antworten, Hilfe und Trost beiseite stehen und standen. Auch bei denen die ich bezüglich meiner Arbeit als Hexe kennen lernen durfte und die ich und die mich begleiten und begleitet haben! Besonderen Dank an Ulli und Jürgen und Christina. Liebevoller Dank an meinem Partner, der mir Wege ebnet, mich hält, stützt und Kraft gibt.
Ohne Dich könnte ich nicht tun, was ich tu!
Er hat diese Homepage hier gestaltet!

*Danke* an all die unbekannte Menschen, die den Mut haben, auf den alten Pfaden zu wandeln....


Kontakt zu mir: Minervas Hexenladen, Kneebuschstr.11, Dortmund, Tel: 02319932223